Das Kollektiv

Das Kollektiv 2018-09-17T14:44:13+00:00

Das Kollektiv

Journalisten aus verschiedenen europäischen Ländern ist eines bewusst geworden: Nur im Kollektiv können wir etwas erreichen. Deshalb schlossen wir uns 2014 zu We Report zusammen. Seitdem bearbeiten wir unsere Themen multimedial gemeinsam. Und wir leben den Journalismus, wie wir ihn selbst gerne mögen: nah dran, mutig und investigativ.

LANGSTRECKE. Gemeinsam realisieren wir Hintergrundrecherchen und lange Reportagen. Die journalistischen Ideale von We Report sind geprägt von aufwendigen Projekten: Wir lieben es, Themen zu vertiefen und hinter die Kulissen zu schauen.

MULTIMEDIA. Moderne Erzählformen haben wir ebenso im Blick wie neue Online-Werkzeuge. Wir schaffen multimediale Beiträge aus Wort, Ton und Bildern und bauen dabei auf die vielschichtigen Erfahrungen und Kompetenzen unseres Kollektivs.

INTERNATIONAL. Unsere Reportagen haben gezeigt, wie wichtig es ist, mit ausländischen Journalisten zu kooperieren. In Genf, Athen und Sofia haben sich Journalisten We Report angeschlossen. Gemeinsam arbeiten wir an unabhängigen Recherchen und Reportagen, die keine Grenzen kennen.

Mitglieder

Daphné Gastaldi
Daphné GastaldiRadio-, Print- und Online-Journalistin
Arbeitet in Lyon
Daphne behandelt Themen aus Gesellschaft, Politik und Kultur, auf internationaler wie auf nationaler Ebene. Ihre Spezialität sind lange Formate und Recherchen, sie arbeitet sowohl fürs Radio als auch für Print. Außerdem unterrichtet sie in Journalistik-Seminaren.

Arbeitet für: Mediapart, Libération, Radio France Internationale, Premières Lignes (Cash investigation), La Cité, RTS, Irin News, Slate, Lyon Capitale/Le lanceur, RCF, France Télévisions.

Bücher: «Eglise, la mécanique du silence» (mit Mathieu Martiniere, Mathieu Périsse, JC Lattès, 2017); «Génocide arménien, en quête de mémoire» (mit Pierre Gouyou Beauchamps, Mathieu Martiniere, Golias, 2015).

Doku: Rechercheurin für Cash Investigation, „Eglise, le poids du silence“ (Premières Lignes, France 2, 2017). Prix : Prix Europa pour le Cash Investigation „Eglise, le poids du silence“.

Auszeichnungen: Prix international DevReporter 2016, mit Mathieu Martiniere und Alberto Campi für Reportagen über Roma in Rumänien und der Slowakei. 2. Preis beim P.I.E.E.D 2011 für Multimedia-Reportagen aus dem Benin und Togo, gemeinsam mit Leïla Beratto.

Mathieu Martiniere
Mathieu MartinierePrint- und Multimedia-Journalist
Arbeitet in Lyon
Mathieu Martiniere arbeitet an an langen Formaten für französische und europäische Medien. Außerdem unterrichtet er an Journalistenschulen und gibt Medienkompetenz-Seminare.

Arbeitet für: Mediapart, La Cité, Les Jours, Mediacités, La Tribune de Genève, Libération, RFI, Premières Lignes (Cash Investigation), Slate, Les Inrocks, Irin News, Die Zeit, Lyon Capitale, Rue89Lyon…

Bücher: «„Eglise, la mécanique du silence“ (mit Daphné Gastaldi, Mathieu Périsse, JC Lattès, 2017) ; „Génocide arménien, en quête de mémoire“ (mit Pierre Gouyou Beauchamps, Daphné Gastaldi, Golias, 2015).

Doku: Co-Autor der Doku « Interpol – Wer kontrolliert die Weltpolizei? » (Cocottes Minute, ARTE, 2018), Rechercheur für Cash Investigation, „Eglise, le poids du silence“ (Premières Lignes, France 2, 2017). Prix : Prix Europa 2017 pour le Cash Investigation „Eglise, le poids du silence“.

Auszeichnungen: Prix international DevReporter 2016, mit Alberto Campi und Daphné Gastaldi, für Reportagen über Roma in Rumänien und der Slowakei. Stipendium des Netzwerks Recherche 2015, mit Robert Schmidt, für ihre Recherchen zur Tabakindustrie.

Robert Schmidt
Robert SchmidtPrint- und Online-Journalist
Arbeitet in Straßburg
Der gebürtige Leipziger arbeitet nach einem langen Aufenthalt in Lyon und einem Volontariat in Saarbrücken mittlerweile von Straßburg, an der „unsichtbaren“ Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Er beschäftigt sich vorrangig mit grenzüberschreitenden Themen, Rechtsextremismus und Interessenkonflikten.

Doku: Co-Autor der Doku « Interpol – Wer kontrolliert die Weltpolizei? » (Cocottes Minute, ARTE, 2018), Rechercheur für ZDF-Frontal 21, « Das Geschäft mit dem Durst » (ZDF, 2018).

Arbeitet für: DIE ZEIT, ARTE, Spiegel Online, FAZ, NZZ, Tagesanzeiger, Der Standard, dpa, Mediapart, La Cité, Lyon Capitale…

Auszeichnungen: EU Journalism Fellowship 2012, Stipendium des Netzwerks Recherche 2015, gemeinsam mit Mathieu Martiniere, für ihre Recherchen über die Tabakindustrie.

Maïté Darnault
Maïté DarnaultPrint- und Online-Journalistin
Arbeitet in Lyon
Nach zehn Jahren in Paris, davon sieben bei „Le Monde“ (Monde des réligions und später M Das Magazin), einem Abstecher nach Neukaledonien, diversen Reisen und Reportagen als Freelancerin und einem Studium am CUEJ Straßburg, arbeitet die Journalistin Maïté Darnault heute in Rhône-Alpes. Als Reporterin, Rechercheurin und Storytellerin behandelt sie nationale und internationale Themen, vor allem im Bereich Gesellschaft. Neben ihrer Arbeit als Korrespondentin für „Libération“ ist sie zudem für regionale und nationale Print- und Onlinemedien tätig.
Dozentin für Printjournalismus im Rahmen der Journalistenausbildung

Arbeitet für: Libération (Korrespondentin in Lyon), Les Jours, Médiacités, Acteurs de l’économie, Vivre à Grenoble, La Cité…

Alberto Campi
Alberto CampiFotojournalist
Arbeitet in Genf und Grenoble.
Der Anhänger des „Slow-Journalist“ ist seit 2007 Freelancer. Der gebürtige Italiener hat sich für ein Leben als Migrant entschieden und arbeitet als Korrespondent für die Schweizer Monatszeitung „La Cité“.

Arbeitet für: La Cité, Mediacités, Mediapart, Irin News, La Tribune de Genève, Il Corriere della Sera, La Stampa, Internazionale, Visionscarto.net, Il Fotografo, Witness Journal, Capital, Vivre Ensemble…
Er ist Mitarbeiter der Geografie- und Umweltfakultät der Universität und der HETS in Genf.

Auszeichnungen: World Report Award, in der Kategorie « Single Shot » beim Fesitval der ethischen Fotografie in Lodie (Italien) im Jahr 2017. Prix international DevReporter 2016, mit Mathieu Martiniere und Daphné Gastaldi, für Reportagen über Roma in Rumänien und der Slowakei. Preisträger des Swiss Photo Award 2012 in der Kategorie « Reportage » für seine Arbeiten über Einwanderer in Griechenland unter dem Titel « Beyond Evros Wall ».

Persönliche Webseite: www.albertocampiphoto.com

Mathieu Périsse
Mathieu PérisseRadio-, Print- und Online-Journalist
Arbeitet in Lyon
Für französische Medien arbeitet er an hintergründigen Recherchen und zeitintensiven Reportagen. Eigentlich auf Radio-Features spezialisiert, hat er mittlerweile mehrere Hör-Dokumentation realisiert, vor allem über seine Reisen ins Ausland (Afghanistan, Weißrussland, Zypern, Burkina Faso…).

Arbeitet für: Mediapart, France Culture, Radio Télévision Suisse, Mediacités, Slate.fr, Society, So Foot, Lyon Capitale, Acteurs de l’Economie, Terra Eco, Rue89Lyon, RCF, Les Inrocks…

Bücher: «Eglise, la mécanique du silence» (mit Daphné Gastaldi und Mathieu Martiniere, JC Lattès, 2017)

Doku: Rechercheur für Cash Investigation, « Eglise, le poids du silence » (Premières Lignes, France 2, 2017).

Partner

Federico Franchini
Federico FranchiniPrintjournalist
Arbeitet in Lugano (Schweiz)
Federico arbeitet an Recherchen über die Rolle der Schweiz als Drehkreuz für mehr oder weniger legalen Handel. Er ist zu 50 Prozent frei tätig, die restliche Zeit arbeitet er für das gewerkschaftliche Magazin „Area“ und „La Cité“.

Arbeitet für: Area, La Cité, L’Espresso, Il Caffé, Reportagen, Mediapart…

Auszeichnungen: IMit Hannes Grassegger und Daniel Puntas Bernet hat den Zürcher Journalistenpreis 2016 erhalten, für ihre gemeinsame Recherche über das schmutzige Gold aus dem Kongo und eine Schweizer Raffinerie. Er ist zudem Träger des Preises der italienischsprachigen Schweiz für seine Recherche über die Bank BSI, erschienen 2017 in „La Cité“.

Pierre Gouyou Beauchamps
Pierre Gouyou BeauchampsJournalist und Fotograf
Arbeitet in Lyon
IPierre ist seit 2007 Freier und arbeitet sowohl zu gesellschaftlichen Themen als auch für große Reportagen in Reisemagazinen.

Arbeitet für: Libération, L’Humanité, Terre sauvage, Alpes magazine, Journal du WWF.

Bücher: «Génocide arménien, enquête de mémoire», (mit Daphné Gastaldi, Mathieu Martiniere, Golias, 2015).

Persönliche Webseite: www.pierregouyoubeauchamps.fr

Ehrenmitglieder

Fabio Lo Verso
Fabio Lo VersoJournalist, Redaktionsleiter
Als ehemaliger Korrespondent der „Tribune de Genève“ und ehemaliger Chefredakteur des „Courrier“ hat er 2010 „La Cité“ ins Leben gerufen, dessen Redaktionsleiter er heute ist. Das Schweizer Partnermedium von Mediapart ist ein zu 100 Prozent unabhängiges Medium, das sich ausschließlich über seine Abonnenten finanziert. Fabio Lo Verso ist zudem Mitglied im Beirat der Stiftung für die Qualität in den Medien in Zürich.
Nikolay Staykov
Nikolay StaykovJournalist
Bis 2007 zunächst Chefredakteur des bulgarischen Wirtschaftsblatts „Capital“, sieht sich Nikolay Staykov heute als „Bürgerjournalist“. Er koordiniert noresharski.com, eine Bürger-Plattform, die nach den Ausschreitungen gegen die bulgarische Regierung im Sommer 2013 entstand.

Arbeitet für: Seine Recherchen, die sich hauptsächlich mit der Korruption in Bulgarien beschäftigen wurden übernommen von: Wall Street Journal, The Economist, New York Times, Financial Times, Reuters, Euronews, ARD, Arte und Slate.

Isabelle Monnin
Isabelle MonninJournalistin und Buchautorin
17 Jahre lang war Isabelle Reporterin beim Magazin „Nouvel Observateur“ wo sie große Strafsachen behandelte, meist solche, die andere Journalisten übersehen hatten. Mittlerweile hat sie mit dem Journalismus aufgehört, um sich dem Schreiben von Romanen zu widmen. Hier kann sie ihre Leidenschaft noch stärker ausleben: Sie hält die flüchtigen Spuren des Lebens fest, kämpft gegen Eintagsfliegen und Simplifizierungen und sucht stattdessen die Schönheit im Detail.
Drew Sullivan
Drew SullivanJournalist
Drew Sullivan (Sarajevo, Bosnien), amerikanischer Journalist, ist Mitgründer und Mitglied des Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP), ein Zusammenschluss unabhängiger Investigativ-Journalisten auf dem Balkan, in Osteuropa und Asien. Sullivan ist außerdem Mitglied des internationalen Netzwerk investigativer Journalisten (ICIJ), bekannt für diverse Enthüllungen wie «Offshore Leaks» und «Panama Papers»
Philippe Rekacewicz
Philippe RekacewiczKartograf und Journalist
Nach seinem Sorbonne-Abschluss wird „Reka“ alsbald fester Mitarbeiter von „Le Monde Diplomatique“, die er 2014 verlässt. Von 1996 an leitet er die kartografische Abteilung der norwegischen Außenstelle des PNUE, das sogeannte GRID-Arendal, dessen Aufgabe es ist, sicherheitsrelevante Umweltprobleme auszuwerten und zu kartografieren. Während einer Kaukasus-Mission arbeitet er an Véronique Gauvons Dokumentation „Voyage au centre de la carte“ mit, die 2009 auf France 5 ausgestrahlt wird. „Reka“ interessiert sich für die Schnittstelle zwischen Kartografie, Kunst, Wissenschaft und Politik, seit 2006 hat er an diversen europäischen Kunstprojekten mitgewirkt. Er engagiert sich außerdem in der Bewegung der „radikalen Kartografie“ und koordiniert, gemeinsam mit seinem ehemaligen Monde-Diplomatique-Kollegen Philippe Rivière, die Webseite visionscarto.net.

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Robert Schmidt: robert ]@[ wereport.fr

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Mathieu Périsse: mathieup ]@[ wereport.fr

Federico Franchini: federico ]@[ wereport.fr

Pierre Gouyou Beauchamps: pierregbmail ]@[ gmail.com